Vernachlässigte Aspekte - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Neues und Altes

Mt 13,5
Der ganze Glaube - der ganze Gott


07. Juni 2020
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Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.

Das Problem mit dem Glauben, der Kirche, ja mit Gott ist heute oft: Man lässt alles weg, in Glaube, Liturgie und Volksfrömmigkeit, was dem eigenen Geschmack, dem eigenen (oft sehr reduzierten) Glauben im Wege steht. Und was man (noch) nicht weglassen kann, das zerredete man bis zur Unkenntnis. Dabei sollte doch jedem Katholiken klar sein, dass nur die ganze, allumfassende Lehre die wahre Lehre, nur der ganze Glaube der wahre Glaube, nur der ganze Gott der wahre Gott sein kann. «Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.» (Mt 13,52) Wenn wir also versucht sind Neues hervorzuzaubern, dann dürfen wir nie vergessen, auch das Alte gebührend zu berücksichtigen, damit wir das Neue nicht auf Sand bauen.

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