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Geistesblitze - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Die Friedensbotschaft

Stille Nacht, heilige Nacht

18. Dezember 2018
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"Aber das Lied enthält eine ganz intensive Friedensbotschaft." hiess es jüngst in einem Bericht im Zusammengang mit dem Jubiläum des Liedes "Stille Nacht, heilige Nacht". Sicher, auch wenn der Kommerz dieser Welt dieses Fest und das Lied schon fast aufgerieben haben, bevor es überhaupt beginnt, auch wenn der Advent, die Zeit des Wartens, zu einer Zeit der Hektik für die einen und eine Zeit der Einsamkeit für andere geworden ist. Dieses Lied, im stillen Kämmerlein gehört und bedacht, oder in grosser Gemeinschaft feierlich gesungen, erweckt Erinnerungen und Gefühle, vielleicht sogar Emotionen, und den zutiefst in jedem Menschen steckenden Wunsch nach Frieden.

Nur dürfen wir dabei nie vergessen, welchen Frieden die Botschaft von Weihnachten meint. "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch." spricht der Herr. (Joh 14,27) Es geht also an Weihnachten um den Frieden mit Gott, jenen Frieden, den uns der Herr um einen teuren Preis am Kreuz erkauft hat. Nur so wird uns auch alles andere dazu gegeben. Denn je mehr der Mensch, wir alle, uns mit Gott versöhnen lassen, desto mehr wächst auch der Friede unter uns schon hier und jetzt. Je mehr wir aber einen Frieden ohne Gott zu schaffen versuchen, desto leichter fällt es dem Widersacher, all unsere Bemühungen zu verwirren.

Weihnacht ist also die Botschaft des Friedens, weil uns heute der Retter geboren ist, der uns aus Sünde und Schuld erlöst.



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