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Geistesblitze - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Ein Christ träumt nicht

25. Janur 2019
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"Ein Christ träumt nicht. Er steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit" habe ich einmal geschrieben. Dazu stehe ich immer noch.

Ein Christ ist sich bewusst, dass es das Böse in der Welt gibt und auch in ihm selbst. Er weiss, dass es auch den Bösen gibt. Er ist sich aber auch bewusst, dass es Gott gibt, das Gute an sich, den absolut Guten, auf den er sein ganzes Vertrauen setzen kann. Er weiss, dass es den Himmel hier auf Erden nicht geben wird, dass er dorthin unterwegs ist. Er weiss aber auch, dass das ewige Himmelreich Gottes überall dort schon angebrochen ist, wo Gottes Willen geschieht, besonders dort, wo sich die Welt mit Gott versöhnen lässt. Der Christ hängt keinen Traum nach. Er hat aber ein sicheres Vertrauen in eine Realität, die alle Wirklichkeiten und Träume dieser Welt übersteigt. In diesem Vertrauen, aus der Beziehung zu diesem unfassbaren Gott heraus, bemüht er sich, als Pilger hier auf Erden, seinen Auftrag in und für dieser Welt zu erfüllen.



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